Diskussion über diese Post

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Avatar von Leonhard Roesler

Die Kritikpunkte sind relevant und richtig. Was für mich wenig Sinn macht, ist die Verteidigung einer abgeschwächten Version des Effektiven Altruismus. Wie soll die bitte in Detail ausschauen?

Zentrale Elemente sind:

- Quantifizierung

- Berechnung von Nutzenmaximierung

- Bewertung von geschlossenen Zukunftsszenarien anhand dieser Nutzenwerte

Wenn man das wegnimmt bleibt nichts vom Effektiven Altruismus übrig. Das sie zufällig auch sinnvolle, progressive Sachen machen liegt nicht am Effektiven Altruismus sondern ist eher ein zufälliger Nebeneffekt. Sie machen auch gute Sachen, aber immer aus den falschen Gründen.

Denke, dass man hier wirklich das Kind mit dem Bade ausschütten sollte und eine konsequent anti-utilitaristische Haltung einnehmen sollte. (Wie das französische Mouvement Anti-Utilitariste Dans les Sciences Sociales)

Avatar von Jacob Schaal

Ich denke Effektive Altruisten sind sich den Grenzen bewusst die sie hier aufzeigen, z.B. bzgl des kaum noch praktizierten Earning to Give hier: https://80000hours.org/articles/earning-to-give/#power-corrupts Sie scheinen ja zu akzeptieren dass in der Zukumft großer moraischer Wert liegt und Unsicherheit sollte daran kaum was ändern sofern man nach seinen besten Erwartungen handelt. Der Fokus auf existentielle Risiken wie KI ist ja schon ein Eingestädnis der moralischen Unsicherheit, da man sich nur beschränkt das Aussterben der Menschheit zu verhindern und nicht die Gestaltung der Zukunft zu gestalten. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Sie wie ich den 10% Pledge unterzeichnen und die NGOs unterstützen wo Sie denken dass diese am meisten Gutes bewirken: https://www.givingwhatwecan.org/pledge

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